Der Shop ist live, wer pflegt ihn jetzt?
Übernahme der laufenden Betreuung bestehender Shopware-6-Shops, unabhängig davon, wer sie gebaut hat. Mit fester Ansprechperson statt Warteschlange.
Nach dem Start beginnt der Betrieb
Ein Shop ist mit dem Start nicht fertig, er geht in Betrieb. Shopware veröffentlicht regelmäßig Updates, dazu kommen Sicherheits-Releases, Aktualisierungen der Erweiterungen und alle paar Jahre ein Wechsel der PHP-Version. Wer das laufen lässt, hat zunächst keinen Nachteil, sammelt aber Rückstand an: Was einzeln eingespielt eine Kleinigkeit wäre, wird gesammelt zum Projekt, und irgendwann geht ein Update nicht mehr ohne Anpassungen an Theme und Erweiterungen.
Diese Lücke entsteht meist nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus der Arbeitsteilung: Agenturen sind auf Projekte ausgelegt, nicht auf das Kleinteilige im laufenden Betrieb. Genau dort setzt die Betreuungs-Übernahme an, und zwar unabhängig davon, wer den Shop gebaut hat. Die bisherige Agentur muss dafür nicht ersetzt werden: Wo sie weiter Gestaltung und Kampagnen macht, läuft die technische Pflege daneben, auf Wunsch auch im Hintergrund für die Agentur selbst, mit Verschwiegenheitsvereinbarung und ohne eigene Kennzeichnung.
Das Modell ist bewusst zweistufig. Shops mit überschaubarem Anpassungsgrad fahren am besten mit einem Wartungspaket: Basis, Standard oder Premium, mit drei, sechs oder zwölf enthaltenen Stunden im Monat. Darin laufen die Dinge dauerhaft mit, die sonst niemand übernimmt: Überwachung der Erreichbarkeit, Prüfung anstehender Updates, das Einspielen nach vorherigem Test und Fehlerbehebung im Rahmen der Stunden. Bei stark angepassten Shops wäre ein Pauschalpreis dagegen falsch gerechnet, weil dort ein einziger Versionssprung jedes Kontingent sprengt; solche Shops werden nach Aufwand betreut, mit Zeiterfassung je Vorgang und monatlicher Abrechnung.
Am Anfang steht immer eine Bestandsaufnahme, und die lohnt sich auch für Betreiber, die anschließend selbst weitermachen: Welche Shopware- und PHP-Version läuft, welche Erweiterungen sind installiert und werden noch gepflegt, wie stark wurde das Theme angepasst, funktionieren die Sicherungen, wie groß ist der Update-Rückstand. Daraus entsteht ein Fahrplan mit Aufwandsschätzung. Erst danach fällt die Entscheidung zwischen Paket und Abrechnung nach Aufwand, und erst danach beginnt die laufende Betreuung.
Wartung heißt dabei nicht nur Updates einspielen. Im Alltag geht es genauso um kleine Anpassungen an Texten, Kategorien oder Versandregeln, um die Frage, warum eine Zahlart plötzlich klemmt, und um Themen, die aus dem Betrieb wachsen: eine Shopware-Schnittstelle, die nachgezogen werden muss, ein Plugin, das eine Funktion ergänzt, oder ein Blick auf die Ladezeiten, wenn der Shop mit dem Sortiment gewachsen ist. Solche Aufgaben laufen entweder im Kontingent oder werden separat beauftragt, je nach Umfang.
Die Betreuung läuft ortsunabhängig und zu 100 % remote, direkt mit Shop-Betreibern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Erreichbar per Mail, Telefon und auf Wunsch über Slack oder Teams, mit Zugriff auf Hosting und Code. Weil dabei regelmäßig echte Kundendaten sichtbar werden, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zum Auftrag. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich.
Die drei Wartungspakete
Welches Paket passt, hängt vom Anpassungsgrad des Shops und davon ab, wie schnell im Ernstfall reagiert werden soll. Ein Wechsel zwischen den Paketen ist jederzeit möglich.
Basis
3 Stunden inklusive
- Verfügbarkeits-Überwachung rund um die Uhr
- Update-Prüfung für Shopware und Plugins
- Fehlerbehebung im Stundenkontingent
- Reaktionszeit: 5 Werktage
- Kontakt per E-Mail
Standard
6 Stunden inklusive
- Alles aus Basis
- Monatlicher Performance-Bericht (Ladezeiten, Core Web Vitals)
- Monatlicher Status-Bericht (Arbeiten, verbrauchte Stunden)
- Kleine Erweiterungen im Stundenkontingent
- Reaktionszeit: 2 Werktage
- Kontakt per E-Mail und Telefon
Premium
12 Stunden inklusive
- Alles aus Standard
- Sicherheits-Prüfung (vierteljährlich)
- Direkter Draht per Slack, Teams oder Messenger
- Reaktionszeit: 1 Werktag
- Monatlicher Video-Call (30 Minuten)
- Notfall-Nummer (Mo-Fr 9-17 Uhr)
Alle Preise netto zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Drei Monate Mindestlaufzeit, danach ein Monat Kündigungsfrist zum Monatsende.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Wann eine Übernahme sinnvoll ist
Nach dem Launch fehlt die Zuständigkeit
Der Shop wurde ordentlich gebaut, aber für kleine Anpassungen und Updates dauert die Rückmeldung lange. Das ist kein Vorwurf: Agenturen sind auf Projekte ausgelegt, der laufende Betrieb bekommt dort naturgemäß die Restzeit.
Seit Monaten keine Updates
Die Shopware-Version liegt mehrere Ausgaben zurück, Erweiterungen sind veraltet. Mit jedem Monat wächst der Rückstand, und irgendwann lässt sich nicht mehr einfach aktualisieren, ohne Theme und Erweiterungen nachzuziehen.
Niemand traut sich an den Update-Knopf
Unklar ist, ob Theme und Erweiterungen danach noch funktionieren, also bleibt alles, wie es ist. Mit einem Test auf der Staging-Umgebung vor jedem Update und einem Blick auf die Erweiterungen verliert der Knopf seinen Schrecken.
Ausfälle fallen erst durch Kunden auf
Der Shop war nachts nicht erreichbar, gemerkt hat es niemand, bis sich morgens Kunden melden. Eine Überwachung der Erreichbarkeit meldet das sofort, nicht erst am nächsten Werktag.
Ein Wechsel bei PHP oder Hosting steht an
Der Hoster kündigt das Ende einer PHP-Version an oder der Vertrag läuft aus. Solche Wechsel brauchen eine Prüfung, ob Shopware, Theme und Erweiterungen mitkommen, sonst steht der Shop am Stichtag.
Die interne Person ist nicht mehr da
Wer den Shop betreut hat, hat das Unternehmen verlassen, und mit ihr ist das Wissen gegangen. Die Bestandsaufnahme rekonstruiert den Stand aus dem System und hält ihn schriftlich fest.
Die Agentur braucht Verstärkung im Betrieb
Nicht der Betreiber sucht, sondern die Agentur: Der Neubau läuft gut, die Pflege der Bestandskunden bindet aber Kapazität. Die Betreuung lässt sich auch im Hintergrund übernehmen, mit Verschwiegenheitsvereinbarung und ohne eigene Kennzeichnung.
Vor der umsatzstarken Saison
Vor Weihnachten oder einer großen Aktion soll der Shop auf einem stabilen Stand sein: Updates eingespielt, Sicherungen geprüft, Erreichbarkeit überwacht. Danach wird bewusst wenig verändert, weil in der Hochphase jede Änderung ein Risiko ist.
So läuft die Übernahme eines bestehenden Shops
Die ersten drei Phasen sind einmalig, danach läuft die Betreuung dauerhaft. Ob Paket oder Abrechnung nach Aufwand besser passt, ergibt sich aus der Bestandsaufnahme; Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag.
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1. Kennenlernen und Zugänge
Ein kurzes Gespräch zu Shop, Vorgeschichte und Erwartungen. Danach die Übergabe der Zugänge zu Hosting, Code und Shopware-Backend. Eine Verschwiegenheitsvereinbarung gibt es auf Wunsch vorab.
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2. Bestandsaufnahme
Der Blick auf den Ist-Zustand: Welche Shopware- und PHP-Version läuft, welche Erweiterungen sind installiert, wie stark ist das Theme angepasst, funktionieren die Sicherungen, wie alt ist der Update-Stand. Ergebnis ist ein dokumentierter Ist-Zustand mit sortierter Maßnahmenliste.
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3
3. Auf einen sauberen Stand bringen
Aufgestaute Updates werden in sinnvoller Reihenfolge eingespielt, vorher auf einer Staging-Umgebung getestet, danach live gebracht. Erst wenn der Shop auf einem wartbaren Stand ist, lohnt sich laufende Betreuung überhaupt.
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4. Laufende Betreuung
Überwachung der Erreichbarkeit einrichten, Update-Prüfung etablieren, Reaktionswege festlegen. Ab hier gibt es eine feste Ansprechperson für alles Technische, ohne Warteschlange dazwischen.
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5. Abrechnung und Berichte
Zeiterfassung je Vorgang, monatliche Abrechnung. Was an Stunden offen bleibt und welche Themen anstehen, steht im monatlichen Bericht, damit niemand raten muss, wofür das Paket verbraucht wurde.
Fragen zu Wartung und Betreuung
Was kostet Shopware-Wartung im Monat?
Was ist in den Paketen enthalten?
Geht die Übernahme auch ohne Dokumentation und ohne Kontakt zur bisherigen Agentur?
Muss die bisherige Agentur ersetzt werden?
Wie schnell wird auf Probleme reagiert?
Sind Shopware-Versionssprünge im Paket enthalten?
Was passiert mit nicht genutzten Stunden?
Wer betreut den Shop, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für Shopware Wartung & Betreuung gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der Shopware-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Wer kümmert sich gerade um den Shop?
Eine kurze Beschreibung von Shop und aktuellem Stand genügt. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen.
Tagessätze 760-1.080 € netto · Antwort in 2-5 Werktagen · Direktkontakt