Software für Abläufe, die es so nicht von der Stange gibt
Wenn fertige Werkzeuge den eigenen Ablauf nicht abbilden, entsteht eine Anwendung, die genau das tut. Aufgebaut in Stufen, beginnend mit dem Teil, der im Alltag am meisten bringt.
Erst der wichtigste Ablauf, dann der Rest
Eine eigene Anwendung entwickeln lassen lohnt ab dem Punkt, an dem die Werkzeuge von der Stange nicht mehr tragen. Die Aufträge stecken in einer Tabelle, die inzwischen jemand hüten muss. Ein fertiges Werkzeug deckt achtzig Prozent ab, aber die restlichen zwanzig sind genau das, was das eigene Geschäft ausmacht. Oder es laufen drei Systeme nebeneinander, und dazwischen kopiert jemand Daten von Hand. Genau hier lohnt sich eine eigene Web-Anwendung: nicht als Ersatz für alles, sondern für den Teil, der wirklich individuell ist.
Gebaut wird deshalb nicht in einem großen Wurf, sondern in Stufen. Am Anfang steht der Ablauf, der im Alltag am meisten Zeit kostet, vollständig umgesetzt und benutzbar. Was dabei auffällt, fließt zurück in die Planung, bevor weitere Bereiche entstehen. Das hat zwei Gründe: Anforderungen klären sich erst, wenn Menschen mit einer Sache arbeiten, und der Auftraggeber behält nach jeder Stufe die Wahl, ob es weitergeht. Eine Anwendung, die nach acht Wochen fertig geplant, aber noch nie benutzt wurde, ist die teuerste Variante.
Technisch entsteht das mit Laravel und dem TALL-Stack, also Tailwind, Alpine, Laravel und Livewire. Oberflächen werden dabei auf dem Server gerendert, was zwei praktische Folgen hat: Es braucht kein zusätzliches Frontend-Team, und es gibt kein zweites System, das mitgepflegt werden muss. Für interne Verwaltungsbereiche kommt meist Filament zum Einsatz, weil Listen, Formulare, Rechte und Auswertungen dort nicht jedes Mal von Hand entstehen müssen. Wo bereits Laravel Nova, Backpack oder ein eigenes Backend läuft, wird darauf aufgebaut statt umgestellt.
Zum Lieferumfang gehört mehr als der Quelltext. Die Nutzungsrechte am erstellten Code liegen beim Auftraggeber, geliefert wird das vollständige Git-Repository, dazu eine Dokumentation, die auch ein fremder Entwickler nutzen kann, sowie eine Beschreibung der Umgebung samt Einrichtung. Automatisierte Tests für die tragenden Funktionen kommen auf Wunsch dazu; sie kosten zusätzliche Zeit und zahlen sich bei jeder späteren Änderung aus, weil sich nach einem Update in Minuten prüfen lässt, ob noch alles läuft.
Wo eine Anwendung nach außen wirkt, also Kunden oder Partner damit arbeiten, gehört die Barrierefreiheit in die Planung: Bedienbarkeit per Tastatur, ausreichende Kontraste, Formularfelder mit zugeordneter Beschriftung, verständliche Fehlermeldungen. Die Umsetzung orientiert sich an den WCAG-Kriterien in Stufe AA. Was auf der Inhaltsseite dazugehört, bleibt beim Auftraggeber, ebenso die Frage, ob und wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im konkreten Fall greift.
Die Zusammenarbeit läuft standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig, direkt mit Auftraggebern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Code geht über Git, Zwischenstände stehen laufend auf einer Testumgebung zum Ausprobieren, die Abstimmung über Mail, Slack, Teams oder kurze Video-Calls. Werden dabei echte Personendaten verarbeitet, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zum Auftrag. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Wann lohnt sich eine eigene Anwendung?
Der Ablauf steckt in Tabellen
Angebote, Aufträge oder Termine werden in Tabellen gepflegt, die inzwischen jemand hüten muss. Sobald mehrere Personen gleichzeitig daran arbeiten, entstehen Kopien, Konflikte und Zahlen, denen niemand mehr traut.
Standard-Software passt nicht zum Ablauf
Fertige Werkzeuge decken ab, was alle Unternehmen brauchen. Weicht der eigene Ablauf davon ab, wird er in die Software gebogen, bis niemand mehr weiß, warum ein Feld anders benutzt wird, als es heißt.
Mehrere Werkzeuge, keine Verbindung
Ein Werkzeug für Aufträge, eins für Zeiten, eins für Rechnungen, dazwischen Kopieren von Hand. Eine eigene Anwendung kann genau die Lücke schließen, statt ein viertes Werkzeug danebenzustellen.
Daten sollen im eigenen Haus bleiben
Bei sensiblen Daten oder Anforderungen aus dem Datenschutz ist eine Lösung sinnvoll, die auf der eigenen Umgebung läuft und deren Datenfluss vollständig bekannt ist.
Kunden oder Partner brauchen einen Zugang
Aufträge, Dokumente oder Auswertungen sollen nicht mehr per Mail hin und her gehen, sondern in einem eigenen Bereich bereitstehen, mit Rechten je Rolle und nachvollziehbarem Stand.
Ein vorhandenes System soll weiterentwickelt werden
Die Anwendung läuft schon, aber der bisherige Entwickler ist nicht mehr verfügbar oder die Weiterentwicklung stockt. Auch fremder Code wird übernommen: erst die Analyse des Bestands, dann der Ausbau darauf.
Ein Bereich soll aus dem Shop heraus
Manches gehört nicht in den Shop, etwa ein Konfigurator, ein Partnerbereich oder eine Auftragsverwaltung. Als eigene Anwendung daneben bleibt beides wartbar, verbunden über eine Schnittstelle.
Die Idee soll erst einmal geprüft werden
Bevor viel Geld in eine ausgereifte Lösung fließt, entsteht eine erste nutzbare Fassung mit dem wichtigsten Ablauf. Sie zeigt im Alltag, ob die Idee trägt, und ist die belastbarste Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Wie die Anwendung entsteht
Wie viele Stufen es werden, entscheidet sich unterwegs: Nach jeder steht eine nutzbare Anwendung und die Frage, ob der nächste Bereich wirklich gebraucht wird. Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand, vorab gibt es eine ehrliche Aufwandsschätzung.
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1. Konzeptgespräch
Welcher Ablauf soll abgebildet werden, wer arbeitet damit, was passiert heute in Tabellen oder per Zuruf. Am Ende steht eine Beschreibung des ersten nutzbaren Funktionsumfangs samt Aufwandsschätzung, nicht eine Liste aller Wünsche.
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2. Datenmodell und Grundgerüst
Die Struktur hinter der Anwendung entsteht zuerst: Welche Objekte gibt es, wie hängen sie zusammen, wer darf was sehen. Dazu Anmeldung, Rechte und das Grundgerüst der Oberfläche. Auf dieser Grundlage baut alles Weitere auf.
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3. Erste nutzbare Fassung
Der wichtigste Ablauf wird vollständig umgesetzt, sodass die Anwendung im Alltag ausprobiert werden kann. Was dabei auffällt, fließt zurück in die Planung, bevor weitere Bereiche entstehen.
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4. Ausbau in Stufen
Weitere Bereiche kommen einzeln dazu, jeder für sich nutzbar: Auswertungen, Import und Export, Schnittstellen zu anderen Systemen, Benachrichtigungen. Nach jeder Stufe steht eine lauffähige Anwendung, kein halbfertiger Zwischenstand.
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5. Übergabe und Betrieb
Einweisung für das Team, Dokumentation, Übergabe des Git-Repositorys und Einrichtung der Umgebung. Danach entweder Weiterentwicklung in Stufen, laufende Betreuung oder Übergabe an das interne Team.
Fragen zu individuellen Web-Anwendungen
Was kostet eine individuelle Web-Anwendung mit Laravel?
Wann lohnt sich eine eigene Anwendung statt fertiger Software?
Wie lange dauert die Entwicklung?
Wird auch die Gestaltung übernommen?
Wem gehört der Code?
Wer betreut die Anwendung später?
Was passiert, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für Laravel Custom Web-Apps gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der Laravel-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Welcher Ablauf soll einfacher werden?
Eine kurze Beschreibung des Ablaufs genügt, gern mit dem, was heute in Tabellen steckt. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen.
Tagessätze 760-1.080 € netto · Antwort in 2-5 Werktagen · Direktkontakt