Individuelle Web-Anwendungen

Software für Abläufe, die es so nicht von der Stange gibt

Wenn fertige Werkzeuge den eigenen Ablauf nicht abbilden, entsteht eine Anwendung, die genau das tut. Aufgebaut in Stufen, beginnend mit dem Teil, der im Alltag am meisten bringt.

Laravel seit 2020 PHP seit 1998 Ausbau in nutzbaren Stufen
Was im Lieferumfang ist

Erst der wichtigste Ablauf, dann der Rest

Eine eigene Anwendung entwickeln lassen lohnt ab dem Punkt, an dem die Werkzeuge von der Stange nicht mehr tragen. Die Aufträge stecken in einer Tabelle, die inzwischen jemand hüten muss. Ein fertiges Werkzeug deckt achtzig Prozent ab, aber die restlichen zwanzig sind genau das, was das eigene Geschäft ausmacht. Oder es laufen drei Systeme nebeneinander, und dazwischen kopiert jemand Daten von Hand. Genau hier lohnt sich eine eigene Web-Anwendung: nicht als Ersatz für alles, sondern für den Teil, der wirklich individuell ist.

Gebaut wird deshalb nicht in einem großen Wurf, sondern in Stufen. Am Anfang steht der Ablauf, der im Alltag am meisten Zeit kostet, vollständig umgesetzt und benutzbar. Was dabei auffällt, fließt zurück in die Planung, bevor weitere Bereiche entstehen. Das hat zwei Gründe: Anforderungen klären sich erst, wenn Menschen mit einer Sache arbeiten, und der Auftraggeber behält nach jeder Stufe die Wahl, ob es weitergeht. Eine Anwendung, die nach acht Wochen fertig geplant, aber noch nie benutzt wurde, ist die teuerste Variante.

Technisch entsteht das mit Laravel und dem TALL-Stack, also Tailwind, Alpine, Laravel und Livewire. Oberflächen werden dabei auf dem Server gerendert, was zwei praktische Folgen hat: Es braucht kein zusätzliches Frontend-Team, und es gibt kein zweites System, das mitgepflegt werden muss. Für interne Verwaltungsbereiche kommt meist Filament zum Einsatz, weil Listen, Formulare, Rechte und Auswertungen dort nicht jedes Mal von Hand entstehen müssen. Wo bereits Laravel Nova, Backpack oder ein eigenes Backend läuft, wird darauf aufgebaut statt umgestellt.

Zum Lieferumfang gehört mehr als der Quelltext. Die Nutzungsrechte am erstellten Code liegen beim Auftraggeber, geliefert wird das vollständige Git-Repository, dazu eine Dokumentation, die auch ein fremder Entwickler nutzen kann, sowie eine Beschreibung der Umgebung samt Einrichtung. Automatisierte Tests für die tragenden Funktionen kommen auf Wunsch dazu; sie kosten zusätzliche Zeit und zahlen sich bei jeder späteren Änderung aus, weil sich nach einem Update in Minuten prüfen lässt, ob noch alles läuft.

Wo eine Anwendung nach außen wirkt, also Kunden oder Partner damit arbeiten, gehört die Barrierefreiheit in die Planung: Bedienbarkeit per Tastatur, ausreichende Kontraste, Formularfelder mit zugeordneter Beschriftung, verständliche Fehlermeldungen. Die Umsetzung orientiert sich an den WCAG-Kriterien in Stufe AA. Was auf der Inhaltsseite dazugehört, bleibt beim Auftraggeber, ebenso die Frage, ob und wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im konkreten Fall greift.

Die Zusammenarbeit läuft standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig, direkt mit Auftraggebern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Code geht über Git, Zwischenstände stehen laufend auf einer Testumgebung zum Ausprobieren, die Abstimmung über Mail, Slack, Teams oder kurze Video-Calls. Werden dabei echte Personendaten verarbeitet, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zum Auftrag. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich.

Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt

Freie Kapazität ab 01.09.2026

25% für neue Projekte

Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.

Anwendungsfälle

Wann lohnt sich eine eigene Anwendung?

Der Ablauf steckt in Tabellen

Angebote, Aufträge oder Termine werden in Tabellen gepflegt, die inzwischen jemand hüten muss. Sobald mehrere Personen gleichzeitig daran arbeiten, entstehen Kopien, Konflikte und Zahlen, denen niemand mehr traut.

Standard-Software passt nicht zum Ablauf

Fertige Werkzeuge decken ab, was alle Unternehmen brauchen. Weicht der eigene Ablauf davon ab, wird er in die Software gebogen, bis niemand mehr weiß, warum ein Feld anders benutzt wird, als es heißt.

Mehrere Werkzeuge, keine Verbindung

Ein Werkzeug für Aufträge, eins für Zeiten, eins für Rechnungen, dazwischen Kopieren von Hand. Eine eigene Anwendung kann genau die Lücke schließen, statt ein viertes Werkzeug danebenzustellen.

Daten sollen im eigenen Haus bleiben

Bei sensiblen Daten oder Anforderungen aus dem Datenschutz ist eine Lösung sinnvoll, die auf der eigenen Umgebung läuft und deren Datenfluss vollständig bekannt ist.

Kunden oder Partner brauchen einen Zugang

Aufträge, Dokumente oder Auswertungen sollen nicht mehr per Mail hin und her gehen, sondern in einem eigenen Bereich bereitstehen, mit Rechten je Rolle und nachvollziehbarem Stand.

Ein vorhandenes System soll weiterentwickelt werden

Die Anwendung läuft schon, aber der bisherige Entwickler ist nicht mehr verfügbar oder die Weiterentwicklung stockt. Auch fremder Code wird übernommen: erst die Analyse des Bestands, dann der Ausbau darauf.

Ein Bereich soll aus dem Shop heraus

Manches gehört nicht in den Shop, etwa ein Konfigurator, ein Partnerbereich oder eine Auftragsverwaltung. Als eigene Anwendung daneben bleibt beides wartbar, verbunden über eine Schnittstelle.

Die Idee soll erst einmal geprüft werden

Bevor viel Geld in eine ausgereifte Lösung fließt, entsteht eine erste nutzbare Fassung mit dem wichtigsten Ablauf. Sie zeigt im Alltag, ob die Idee trägt, und ist die belastbarste Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.

Vorgehen

Wie die Anwendung entsteht

Wie viele Stufen es werden, entscheidet sich unterwegs: Nach jeder steht eine nutzbare Anwendung und die Frage, ob der nächste Bereich wirklich gebraucht wird. Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand, vorab gibt es eine ehrliche Aufwandsschätzung.

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    1. Konzeptgespräch

    Welcher Ablauf soll abgebildet werden, wer arbeitet damit, was passiert heute in Tabellen oder per Zuruf. Am Ende steht eine Beschreibung des ersten nutzbaren Funktionsumfangs samt Aufwandsschätzung, nicht eine Liste aller Wünsche.

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    2. Datenmodell und Grundgerüst

    Die Struktur hinter der Anwendung entsteht zuerst: Welche Objekte gibt es, wie hängen sie zusammen, wer darf was sehen. Dazu Anmeldung, Rechte und das Grundgerüst der Oberfläche. Auf dieser Grundlage baut alles Weitere auf.

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    3. Erste nutzbare Fassung

    Der wichtigste Ablauf wird vollständig umgesetzt, sodass die Anwendung im Alltag ausprobiert werden kann. Was dabei auffällt, fließt zurück in die Planung, bevor weitere Bereiche entstehen.

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    4. Ausbau in Stufen

    Weitere Bereiche kommen einzeln dazu, jeder für sich nutzbar: Auswertungen, Import und Export, Schnittstellen zu anderen Systemen, Benachrichtigungen. Nach jeder Stufe steht eine lauffähige Anwendung, kein halbfertiger Zwischenstand.

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    5. Übergabe und Betrieb

    Einweisung für das Team, Dokumentation, Übergabe des Git-Repositorys und Einrichtung der Umgebung. Danach entweder Weiterentwicklung in Stufen, laufende Betreuung oder Übergabe an das interne Team.

FAQ

Fragen zu individuellen Web-Anwendungen

Was kostet eine individuelle Web-Anwendung mit Laravel?

Die Entwicklung läuft nach Aufwand auf Tagessatzbasis (die Tagessätze stehen offen auf der Laravel-Seite). Der Aufwand hängt vor allem daran, wie viele Abläufe abgebildet werden, wie viele Rollen es gibt und ob andere Systeme angebunden werden. Aus dem Konzeptgespräch entsteht eine Beschreibung des ersten nutzbaren Funktionsumfangs mit ehrlicher Aufwandsschätzung; alles Weitere wird in Stufen beauftragt, sodass nach jeder Stufe entschieden werden kann, ob es weitergeht.

Wann lohnt sich eine eigene Anwendung statt fertiger Software?

Fertige Software ist fast immer günstiger, solange der eigene Ablauf zu ihr passt. Interessant wird eine eigene Lösung, wenn der Ablauf ein Wettbewerbsvorteil ist, wenn mehrere Werkzeuge nur durch Handarbeit zusammenhängen oder wenn laufende Lizenzkosten mit der Zahl der Mitarbeitenden steigen, ohne dass zusätzlicher Nutzen entsteht. Diese Rechnung gehört ins Erstgespräch, und manchmal ist ihr Ergebnis, dass Standardsoftware genügt.

Wie lange dauert die Entwicklung?

Das hängt am Umfang, eine pauschale Zahl wäre geraten. Die erste nutzbare Fassung ist bewusst klein gehalten, damit früh etwas im Alltag ausprobiert werden kann. Erfahrungsgemäß bestimmen ohnehin nicht die Entwicklungstage die Kalenderzeit, sondern Rückmeldungen und Zuarbeiten: Beispieldaten, Zugänge zu anderen Systemen, Entscheidungen über Sonderfälle.

Wird auch die Gestaltung übernommen?

Der Schwerpunkt liegt auf der technischen Umsetzung, nicht auf dem visuellen Konzept. Für Anwendungen im Arbeitsalltag reicht meist eine saubere, vertraute Oberfläche auf Basis der eingesetzten Bausteine, dafür braucht es keinen eigenen Entwurf. Soll die Anwendung nach außen wirken, etwa als Portal für Kunden, lassen sich Designer aus dem Netzwerk vermitteln.

Wem gehört der Code?

Die Nutzungsrechte am erstellten Code liegen beim Auftraggeber, Vertragsmodell ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand. Geliefert wird das vollständige Git-Repository, auf Wunsch direkt im Konto des Auftraggebers, dazu die Dokumentation und die Beschreibung der Umgebung.

Wer betreut die Anwendung später?

Software ist mit dem Start nicht fertig: Laravel und die eingesetzten Bibliotheken bekommen Updates, Anforderungen wachsen. Auf Wunsch läuft die laufende Laravel-Betreuung mit, alternativ übernimmt das interne Team. Dafür sind Dokumentation und automatisierte Tests gedacht.

Was passiert, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?

Der vollständige Quelltext liegt im Git-Repository des Auftraggebers, dazu kommt eine Dokumentation, die auch ein fremder Entwickler ohne Rückfragen nutzen kann. Gearbeitet wird mit Laravel-Standardmitteln statt mit Sonderwegen, ergänzt um automatisierte Tests für die tragenden Funktionen. Alle Zugänge zu Hosting, Git und Anwendung gehören dem Auftraggeber, hier gibt es nur die Berechtigung mitzuarbeiten.
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.

Für Laravel Custom Web-Apps gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der Laravel-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.

Welcher Ablauf soll einfacher werden?

Eine kurze Beschreibung des Ablaufs genügt, gern mit dem, was heute in Tabellen steckt. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen.

Tagessätze 760-1.080 € netto · Antwort in 2-5 Werktagen · Direktkontakt