Shopware-6-Plugins nach Maß entwickeln
Funktionen, die der Shopware-Standard nicht mitbringt: eigene Datenbank-Entitäten mit passendem Admin-Modul, Eingriffe in die Storefront, B2B-Abläufe wie Freigaben oder Budget-Limits.
Plugins, die auch nach dem nächsten Update laufen
Plugins nach Maß entwickeln heißt bei Shopware nicht, den Kern anzufassen: Shopware bringt eine offene Plugin-Schnittstelle mit, über die sich fast jede Funktion ergänzen lässt. Entscheidend ist, wie ein Plugin gebaut ist: Es soll das nächste Shopware-Update überstehen, die Storefront nicht ausbremsen, einer Sicherheitsprüfung standhalten und sich in zwei Jahren von jemand anderem erweitern lassen. Genau darauf ist die Arbeitsweise hier ausgelegt: mit den offiziellen Erweiterungspunkten von Shopware statt Eingriffen in den Kern und mit einer Dokumentation, die auch ein fremder Entwickler versteht.
In der Plugin-Entwicklung für Shopware 6 wiederholen sich vier Aufgabentypen, meist in Kombination. Der erste sind eigene Datenentitäten für Informationen, die Shopware von Haus aus nicht kennt: etwa Filialen mit eigenen Beständen, Öffnungszeiten und Zuordnung zum Sortiment. Der zweite sind Eingriffe in die Ausgabe der Storefront, damit diese Informationen dort ankommen, wo gekauft wird, zum Beispiel als Bestandsanzeige je Filiale auf der Produktseite oder als Staffelpreis, der sich während des Einkaufs berechnet. Der dritte sind Anbindungen an Systeme außerhalb des Shops: an die Warenwirtschaft (ERP), an ein Produktdaten-System (PIM), an die Logistik oder an Marktplätze, auf denen zusätzlich verkauft wird, meist über deren API. Der vierte ist eigene Logik im Bestellprozess, von Freigaben im B2B-Einkauf bis zur Betrugserkennung mit Sperrlisten, die auffällige Bestellungen aufhält, bevor sie in die Warenwirtschaft laufen. Shopware 6 ist seit dem Release 2019 im Einsatz; aus mehr als 20 Projekten sind sowohl die offiziellen Erweiterungspunkte vertraut als auch die Stellen, an denen es in der Praxis regelmäßig klemmt. Dieselben vier Aufgaben gab es davor schon in Magento, dort hießen sie nur Module statt Plugins: Filialbestände, Marktplatz-Anbindungen und Prüflogik im Bestellprozess sind seit 2008 wiederkehrende Themen, unabhängig vom Shopsystem.
Überall dort, wo ein Plugin Einstellungen mitbringt, gehört eine Bedienoberfläche im Backend dazu. Sie ist der Teil, der im Alltag zählt: Ohne sie müsste das interne Team jede Änderung direkt in der Datenbank vornehmen. Die Shopware-Administration ist mit Vue.js gebaut, dem Oberflächen-Framework, das Shopware auch für das eigene Backend nutzt, und bringt eine Bibliothek fertiger Bausteine mit. Die werden hier ebenfalls verwendet, damit sich die Konfiguration anfühlt wie der Rest des Backends und nicht wie ein Fremdkörper. Dazu kommen geprüfte Eingaben, verständliche Hilfetexte an den Feldern und sinnvolle Standardwerte. Dieser Teil ist kein Nebenprodukt der Funktion, sondern eigener Aufwand, und er steht deshalb auch in der Aufwandsschätzung als eigener Posten. Läuft ein Plugin dagegen vollständig im Hintergrund, etwa ein nächtlicher Abgleich mit der Warenwirtschaft, entfällt er.
Zum Lieferumfang gehört immer der vollständige Quelltext, abgelegt im Git-Repository des Auftraggebers oder, wo es keines gibt, als fertiges Paket zum Einspielen. Dazu kommt eine Installations- und Konfigurations-Doku, die auch ein anderer Entwickler ohne Rückfragen nutzen kann. Die Nutzungsrechte am erstellten Code liegen beim Auftraggeber. Automatisierte Tests mit PHPUnit für die tragenden Funktionen kommen auf Wunsch dazu; sie kosten zusätzliche Zeit, zahlen sich aber bei jedem späteren Shopware-Update aus. Eine Veröffentlichung im Shopware Store ist ein eigener Auftrag: Shopware prüft eingereichte Erweiterungen vor der Freigabe, und dazu kommen Store-Texte, Bilder, Versionspflege und Support für fremde Shops, in denen das Plugin später läuft.
Ein großer Teil der Plugin-Aufträge kommt von Agenturen, die für ein Kundenprojekt kurzfristig Backend-Kapazität brauchen: Die Agentur bleibt Hauptansprechpartner ihres Kunden, die Zusammenarbeit läuft diskret im Hintergrund, mit Verschwiegenheitsvereinbarung und ohne eigene Kennzeichnung am Ergebnis. Genauso läuft die Arbeit direkt mit Shop-Betreibern oder über IT-Vermittler. In allen drei Fällen gilt: standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig. Code und Dokumentation gehen über Git, die Abstimmung über Mail, Slack, Teams oder kurze Video-Calls, je nachdem was im Team ohnehin genutzt wird. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Wann lohnt sich ein eigenes Plugin?
Shopware bringt die Funktion nicht mit
Gebraucht wird etwas, das der Standard nicht kennt: ein Produktkonfigurator, ein eigenes Versandkosten-Schema oder Rabattregeln, die sich mit den Bordmitteln nicht abbilden lassen. Ein eigenes Plugin ist dann der saubere Weg.
Im Shopware Store gibt es nichts Passendes
Der Store ist durchsucht, aber kein Plugin deckt die Anforderung ab. Häufiger Fall: Ein gekauftes Plugin passt fast, und genau der fehlende Rest ist der, auf den es ankommt. Dann lohnt sich eine eigene Lösung, die auch später erweiterbar bleibt.
Anbindung an Warenwirtschaft oder Kundensystem
Der Shop soll Daten mit der Warenwirtschaft (ERP), einem Produktdaten-System (PIM) oder der Kundenverwaltung (CRM) austauschen. Fertige Plugins reichen dafür selten, weil jedes dieser Systeme eigene Feldstrukturen mitbringt. Nötig sind eine passende Zuordnung der Felder und eine Verarbeitung im Hintergrund, damit große Datenmengen den Shop nicht ausbremsen.
B2B-Abläufe über den Standard hinaus
Freigaben im mehrstufigen Einkauf, Angebotsanfragen mit individueller Preisfindung, Budget-Grenzen je Abteilung, Kostenstellen-Zuordnung oder eigene Preislisten pro Kundengruppe. Das sind wiederkehrende Plugin-Themen im Geschäftskunden-Handel.
Vorhandenes Plugin muss erweitert werden
Ein gekauftes oder von einem anderen Entwickler übernommenes Plugin soll erweitert oder umgebaut werden. Auch fremder Code wird übernommen: Erst die Analyse, was da steht, dann die Erweiterung auf dieser Basis.
Plugin für den Shopware Store
Ein Plugin soll nicht nur im eigenen Shop laufen, sondern im Shopware Store bereitstehen, kostenpflichtig oder kostenlos. Der häufigste Fall sind Dienstleister, die ihren Service an Shopware 6 anbinden wollen, etwa Zahlungsanbieter, Versanddienstleister oder Marketing-Werkzeuge, für die das Plugin der Zugang zu Shopware-Kunden ist. Dafür gelten zusätzliche Anforderungen: Aufbau für fremde Shop-Umgebungen, bei kostenpflichtigen Erweiterungen eine Lizenzprüfung, ein Update-Mechanismus und die Qualitätsvorgaben, die Shopware vor der Freigabe prüft.
Wie ein Shopware-Plugin entwickelt wird
Bei kleinen Erweiterungen fallen Phasen zusammen, bei umfangreichen kommen Zwischenabnahmen dazu. Was für das jeweilige Plugin gilt, steht im technischen Konzept aus dem Briefing; Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand.
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1. Briefing und Konzept
Klärung von Funktionsumfang, nötigen Einstellungen, Auswirkungen auf die Storefront, Datenmodell und Schnittstellen. Ergebnis ist ein technisches Konzept mit Entwürfen der Oberfläche und ehrlicher Aufwandsschätzung auf Tagessatzbasis.
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2. Datenmodell und Grundgerüst
Aufbau der eigenen Datenstrukturen, dazu die Skripte, die sie bei der Installation im Shop anlegen und bei späteren Updates sauber weiterführen. Am Ende der Phase steht ein lauffähiges Grundgerüst.
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3. Bedienoberfläche im Backend
Übersichts- und Detailansichten, Eingabeformulare mit Prüfung der Eingaben, Hilfetexte, Berechtigungen. Beschriftungen in Deutsch und Englisch, damit das Plugin auch in gemischten Teams bedienbar bleibt.
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4. Anzeige in der Storefront
Erweiterung der Templates an den dafür vorgesehenen Stellen, Verarbeitung der Shop-Ereignisse und, wo nötig, etwas Logik im Browser. Dazu eine Prüfung, dass die Ladezeit nicht leidet.
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5. Abnahme, Doku und Übergabe
Gemeinsamer Durchgang durch die Funktionen, Dokumentation mit Bildschirmfotos und Installationsanleitung, auf Wunsch automatisierte Tests mit PHPUnit für die tragenden Funktionen. Optional eine gemeinsame Code-Durchsicht mit dem Team per Bildschirmübertragung.
Fragen zur Plugin-Entwicklung
Was kostet die Entwicklung eines Shopware-6-Plugins?
Wie lange dauert die Entwicklung eines Plugins?
Was ist der Unterschied zwischen Plugin und App im Shopware-Store?
Wer erhält den Plugin-Code?
Wird das Plugin nach Shopware-Updates kompatibel gehalten?
Lassen sich B2B-Abläufe als Plugin umsetzen?
Was passiert, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?
Kann ein vorhandenes oder gekauftes Plugin erweitert werden?
Wie wird sichergestellt, dass das Plugin funktioniert?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für Shopware Plugin-Entwicklung gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der Shopware-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Ein eigenes Plugin für Shopware 6?
Eine kurze Beschreibung der gewünschten Funktion genügt. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen, das technische Konzept entsteht danach im Briefing.
Tagessätze 760-1.080 € netto · Antwort in 2-5 Werktagen · Direktkontakt