Fremde Systeme sauber anbinden
Anbindung per REST, SOAP, GraphQL oder Webhook an Warenwirtschaft, Produktdaten, Zahlung und Logistik, mit Verarbeitung im Hintergrund und einem Protokoll, das zeigt, was wann übertragen wurde.
Der Aufwand steckt nicht im Abruf, sondern in den Sonderfällen
Eine API-Integration ist ein alltäglicher Auftrag mit sehr großer Bandbreite. Am einen Ende steht eine gut dokumentierte REST-Schnittstelle mit Testzugang, an der man binnen kurzer Zeit angebunden ist. Am anderen Ende steht die Schnittstelle einer älteren Unternehmenssoftware, deren Beschreibung aus einem PDF von vor fünfzehn Jahren besteht und für die es keinen Ansprechpartner mehr gibt. Beides kommt vor, beides ist lösbar, nur eben mit sehr unterschiedlichem Aufwand.
Die eigentliche Arbeit liegt selten im Abrufen der Daten, sondern in der Zuordnung der Felder und in den Sonderfällen. Beide Seiten kennen Artikel, Kunden und Aufträge, nur selten in derselben Form: hier Bruttopreise, dort Nettopreise mit Preisgruppe; hier Varianten, dort einzelne Artikelnummern; hier ein Adressfeld, dort fünf. Dazu die Fälle, die in keinem Konzept stehen: Ein Auftrag wird storniert, nachdem er übertragen wurde. Eine Lieferung geht in zwei Paketen raus. Ein Artikel bekommt nachträglich eine neue Nummer.
Technisch läuft der Austausch deshalb von Anfang an im Hintergrund und nicht während jemand auf eine Seite wartet. Das hat zwei Folgen, die im Betrieb zählen: Ist die Gegenstelle langsam oder nicht erreichbar, hängt nicht die eigene Anwendung daran, und ein Fehler führt nicht zu Datenverlust, sondern zu einem Auftrag, der später erneut versucht wird. Wichtig ist dabei die Regel, dass ein zweiter Versuch nichts doppelt anlegt; daran scheitern selbstgebaute Lösungen am häufigsten.
Der Zugriff auf jede Gegenstelle wird gekapselt: eine Klasse je System, mit klarer Schnittstelle nach innen, in der Anmeldung, Fehlerbehandlung, Wiederholungen und Protokollierung an einer Stelle liegen. Der Rest der Anwendung muss dann nicht wissen, ob dahinter REST, SOAP oder GraphQL steckt. Das zahlt sich spätestens dann aus, wenn die Gegenseite ihre Schnittstelle umstellt, denn dann ist genau eine Klasse betroffen. Nach dem gleichen Muster bekommt auch ein vorgegebenes Austauschformat im B2B-Geschäft eine eigene Übersetzungsschicht, damit seine Besonderheiten nicht im ganzen System auftauchen.
Zum Lieferumfang gehört immer eine Übersicht mit Protokoll: was läuft, was hängt, was lässt sich erneut anstoßen, welcher Wert wurde wann übertragen. Im Alltag lautet die häufigste Frage nicht „funktioniert die Anbindung?", sondern „warum steht dort dieser Preis?". Sollen mehrere Systeme über eine gemeinsame Mitte verbunden werden statt einzeln, ist Middleware der passende Zuschnitt; geht es um eine Anbindung innerhalb eines Shops, steht das unter Shopware API-Integration.
Die Zusammenarbeit läuft standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig, direkt mit Auftraggebern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Entwickelt wird gegen die Testzugänge der beteiligten Systeme. Weil dabei in aller Regel echte Kunden- und Auftragsdaten fließen, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zum Auftrag. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich, etwa zum Auftakt mit der IT-Abteilung und dem Anbieter der Gegenstelle.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Typische Anlässe für eine Anbindung
Warenwirtschaft und Anwendung sollen zusammenarbeiten
Artikel, Bestände, Preise und Aufträge sollen automatisch fließen statt per Datei. Wie die Anbindung aussieht, gibt in aller Regel die Warenwirtschaft vor, danach richtet sich der Aufbau.
Produktdaten kommen aus einem eigenen System
Ein Produktdaten-System (PIM) pflegt Texte, Merkmale und Bilder zentral und beliefert mehrere Kanäle. Die Zuordnung der Merkmale und der Umgang mit Sprachen ist dabei die eigentliche Arbeit, nicht der Abruf.
Zahlungen oder Versand sollen automatisch laufen
Zahlungsanbieter melden Buchungen und Rückerstattungen zurück, Versanddienstleister liefern Etiketten und Sendungsstatus. Beides lässt sich anbinden, sodass im Alltag niemand mehr Portale von Hand abarbeitet.
Ein Altsystem spricht nur SOAP
Ältere Unternehmenssoftware, Banken und Versicherungen setzen häufig auf SOAP mit XML. Das ist gut anbindbar, verlangt aber Sorgfalt bei Zwischenspeicherung der Schnittstellenbeschreibung, Zeitüberschreitungen und Protokollierung.
Ein moderner Dienst bietet GraphQL
Neuere Redaktions- und Handelssysteme stellen ihre Daten über GraphQL bereit. Der Vorteil ist, dass genau die benötigten Felder abgefragt werden; wichtig ist, Schema-Änderungen früh zu bemerken statt im Betrieb.
Große Kunden verlangen ein festes Format
Im B2B-Geschäft geben Großkunden das Austauschformat vor, etwa EDI. Sinnvoll ist dann eine Übersetzungsschicht, damit die Besonderheiten an einer Stelle liegen und nicht im ganzen System verstreut.
Die Anbindung soll Ausfälle aushalten
Fremde Systeme sind zeitweise nicht erreichbar. Verarbeitung im Hintergrund mit Wiederholungen sorgt dafür, dass daraus eine Verzögerung wird und kein Datenverlust, und dass niemand im Shop davor wartet.
Eine bestehende Anbindung macht Ärger
Ein gewachsenes Skript läuft, aber niemand weiß, was es überträgt. Solche Anbindungen werden übernommen: erst nachvollziehbar machen mit Protokollen, dann gezielt geradeziehen.
Wie eine Anbindung entsteht
Der Aufwand wächst mit der Zahl der Datenflüsse und der Qualität der Gegenstelle, nicht mit der Zahl der Systeme. Beides klärt der erste Schritt. Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand.
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1. Schnittstelle und Datenflüsse sichten
Dokumentation der Gegenstelle durchgehen, Datenflüsse und Richtungen festlegen, Sonderfälle klären (Stornos, Teillieferungen, nachträgliche Änderungen), Testzugang einrichten. Ergebnis ist ein Konzept mit Aufwandsschätzung.
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2. Zugriff kapseln
Je Gegenstelle eine eigene Klasse mit klarer Schnittstelle nach innen: Anmeldung, Fehlerbehandlung, Wiederholungen, Protokollierung an einer Stelle. Der Rest der Anwendung muss nicht wissen, ob dahinter REST, SOAP oder GraphQL steckt.
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3. Datenflüsse einzeln umsetzen
Je Fluss die Zuordnung der Felder, Umrechnungen und Prüfungen, dazu Tests gegen den Testzugang. Nach jedem fertigen Fluss fällt ein Stück Handarbeit weg, statt dass alles am Ende gleichzeitig kommt.
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4. Robustheit und Sichtbarkeit
Verarbeitung im Hintergrund, Wiederholungen mit wachsendem Abstand, Ablage für dauerhaft gescheiterte Vorgänge samt Meldung, dazu eine Übersicht, in der sich der Stand ansehen und ein Vorgang erneut anstoßen lässt.
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5. Start und Übergabe
Beginn mit kleinem Volumen und erhöhter Aufmerksamkeit, dann schrittweise hochfahren. Zum Abschluss die Dokumentation der Datenflüsse und Feldzuordnungen für das Team, das den Betrieb weiterführt.
Fragen zur API-Integration
Welche Schnittstellen-Arten kommen infrage?
Was unterscheidet diese Seite von den Anbindungen bei Shopware und Laravel?
Was kostet eine API-Integration?
Was passiert, wenn die Gegenstelle ausfällt?
Wie wird eine Anbindung getestet?
Wird auch mit Systemen gearbeitet, die du noch nicht kennst?
Was ist mit Datenschutz bei Anbindungen?
Wer betreut die Anbindung später?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für PHP API-Integration gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der PHP-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Welches System soll angebunden werden?
Name des Systems, Art der Schnittstelle und die wichtigsten Datenflüsse genügen als Angabe. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen.
Tagessätze 760-1.080 € netto · Antwort in 2-5 Werktagen · Direktkontakt