Ein Backend für den eigenen Ablauf
Individuell statt von der Stange: Individuelle Backends für Prozesse, für die es keine passende Standardsoftware gibt: mit Framework, wo es trägt, und schlank aus einzelnen Bausteinen, wo ein volles Framework Ballast wäre.
Software, die dem Ablauf folgt statt umgekehrt
Fast jedes Unternehmen hat einen Ablauf, der sich nicht in Standardsoftware pressen lässt: eine Kalkulation mit eigenen Regeln, eine Auftragsabwicklung mit Freigabestufen, eine Partnerverwaltung mit Sonderkonditionen. Meist läuft so etwas über Tabellenblätter, E-Mails und gewachsene Absprachen. Das funktioniert erstaunlich lange und wird genau dann teuer, wenn mehr Menschen beteiligt sind, als sich abstimmen können. Ein eigenes Backend macht daraus einen nachvollziehbaren Ablauf mit Rechten, Historie und einer verbindlichen Datenquelle.
Die erste Frage ist dabei nicht, welches Framework zum Einsatz kommt, sondern was das System eigentlich leisten soll. Erst danach fällt die technische Entscheidung. Für Anwendungen mit Oberfläche, Rechten und vielen Masken ist ein Framework wie Laravel oder Symfony in aller Regel die schnellere und wartbarere Wahl, weil es Anmeldung, Rechte, Formulare und Datenbankzugriff schon mitbringt. Für einen einzelnen, klar umrissenen Dienst kann ein schlanker Aufbau sinnvoller sein.
„Schlank" heißt dabei nicht „alles selbst gebaut". Auch dann kommen bewährte Bausteine zum Einsatz, nur einzeln statt als Gesamtpaket: Symfony-Komponenten für Anfragen, Routen, Prüfungen und Kommandozeilen-Befehle, Doctrine DBAL für den Datenbankzugriff, Monolog für Protokolle, Composer für die Abhängigkeiten. Selbst geschrieben wird nur das, was tatsächlich eigen ist: die Fachlogik. Genau die bekommt deshalb auch die meiste Sorgfalt, inklusive Tests, denn sie ist der Teil, der die Anwendung überlebt.
Der zweite Schwerpunkt ist die Übernahme bestehender Eigenentwicklungen. Eine über Jahre gewachsene PHP-Anwendung, die ihren Zweck erfüllt, aber schwer zu pflegen ist, muss nicht ersetzt werden. Oft reicht Modernisierung im Bestand: einheitliche Konventionen, Tests an den kritischen Stellen, gezielter Umbau der Stellen, die im Alltag stören. Ein Zwischenweg ist, nach und nach einzelne Bausteine einzuführen, statt alles auf einmal umzustellen. Und wenn der Aufwand im Bestand in keinem Verhältnis mehr steht, ist die vollständige Ablösung die ehrlichere Empfehlung.
Gebaut wird von vornherein so, dass ein internes Team weiterarbeiten kann: nah an verbreiteten Bausteinen, dokumentiert, mit Tests, ohne Konstruktionen, die nur eine Person versteht. Soll das System danach dauerhaft gepflegt werden, gibt es die laufende PHP-Betreuung als eigenen Baustein, und wenn andere Systeme angebunden werden sollen, die API-Integration.
Die Zusammenarbeit läuft standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig, direkt mit Auftraggebern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Weil eigene Backends regelmäßig mit echten Personendaten arbeiten, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zum Auftrag. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich, etwa für einen Workshop mit der Fachabteilung zu Beginn.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Wann sich ein eigenes Backend lohnt
Der Ablauf passt in keine Standardsoftware
Kalkulation, Freigaben, Preisstaffeln oder Auftragsabwicklung folgen einer eigenen Logik. Ein passendes Backend bildet genau diesen Ablauf ab, statt ihn an ein fremdes Produkt anzupassen.
Tabellen und Zuruf sollen abgelöst werden
Der Prozess läuft über Tabellenblätter, E-Mails und Absprachen. Ein eigenes Backend macht daraus einen nachvollziehbaren Ablauf mit Rechten, Historie und einer Quelle statt fünf Dateiständen.
Mehrere Systeme sollen an einer Stelle zusammenkommen
Warenwirtschaft, Shop und Buchhaltung halten je einen Teil der Wahrheit. Ein eigenes Backend kann die Klammer sein, in der Daten zusammenlaufen und Aufgaben verteilt werden.
Eine schlanke, klar umrissene Aufgabe
Ein Dienst, der eingehende Meldungen anderer Systeme entgegennimmt und weiterverarbeitet, oder ein wiederkehrender Import. Dafür genügt ein schlanker Aufbau aus einzelnen Bausteinen, ein volles Framework wäre Ballast.
Ein vorhandenes Backend soll weiterleben
Eine gewachsene Anwendung funktioniert, soll aber wartbarer werden. Dann wird im Bestand modernisiert: einheitliche Konventionen, Tests an den kritischen Stellen, Umbau der Stellen, die im Alltag stören.
Fachlogik soll unabhängig vom Framework bleiben
Manche Teams wollen ihre Geschäftsregeln bewusst frei von Framework-Bindungen halten, damit ein späterer Wechsel möglich bleibt. Das ist eine bewusste Entscheidung mit Vor- und Nachteilen, die vorher besprochen wird.
Auswertungen für das Management
Zahlen, die heute aus mehreren Systemen zusammengetragen werden, sollen automatisch entstehen. Ein Backend mit Auswertungen und Export ist dafür oft der kürzere Weg als eine große Analyse-Plattform.
Das interne Team soll übernehmen können
Gebaut wird so, dass Entwickler im Haus weiterarbeiten können: nah an verbreiteten Bausteinen, dokumentiert, mit Tests. Kein Aufbau, der nur von einer Person verstanden wird.
Wie ein eigenes Backend entsteht
Wie viel im Voraus festgelegt wird, hängt davon ab, wie klar der Ablauf zu Beginn ist. Wo vieles offen ist, wird in Ausbaustufen gearbeitet, damit früh etwas Benutzbares existiert. Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand.
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1. Ablauf und Ziel klären
Wer arbeitet mit dem System, welche Schritte durchläuft ein Vorgang, welche Regeln und Ausnahmen gibt es, welche Systeme sind beteiligt. Dazu die Abwägung, ob ein Framework passt oder ein schlanker Aufbau, mit schriftlicher Empfehlung und Aufwandsschätzung.
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2. Grundgerüst
Projektaufbau, Datenbank-Anbindung, Protokollierung, Rechte und automatische Auslieferung. Am Ende dieses Schritts steht eine lauffähige Anwendung, in der die erste Funktion Platz findet.
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3. Fachlogik umsetzen
Die Geschäftsregeln als eigenständiger Kern mit Tests, unabhängig von der Oberfläche. Das ist der Teil, der später am längsten lebt und deshalb den größten Anteil an Sorgfalt bekommt.
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4. Oberfläche und Anbindungen
Masken für die tägliche Arbeit, Schnittstellen zu den beteiligten Systemen, Anmeldung und Rechte. Hier wird früh mit den späteren Nutzern gegengeprüft, weil sich Bedienbarkeit nicht am Reißbrett klärt.
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5. Erprobung und Übergabe
Testlauf mit echten Vorgängen, Nachschärfen an den Stellen, die im Alltag hakeln, dann Dokumentation und ein gemeinsamer Rundgang durch den Code mit dem internen Team.
Fragen zu eigenen Backends
Was ist mit „eigenem Backend" gemeint?
Mit oder ohne Framework?
Heißt „ohne Framework" dann alles selbst bauen?
Was kostet ein eigenes Backend?
Kann eine bestehende Eigenentwicklung übernommen werden?
Wie wird mit Fachlogik umgegangen, die niemand mehr erklären kann?
Wie wird die Anwendung ausgeliefert und betrieben?
Was passiert, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für Eigene PHP-Backends gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der PHP-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Welcher Ablauf soll ins System?
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