Individuelle Themes für Shopware 6
Theme-Entwicklung für Shopware 6 seit Release 2019, als Template Designer und Backend-Entwickler: Twig und SCSS, responsive, auf kurze Ladezeiten ausgelegt und update-sicher als Erweiterung des Standard-Themes. Vorhandene Designs werden übernommen.
Vom Standard-Theme zum eigenen Markenauftritt
Ein Shopware-6-Theme ist mehr als eine Sammlung von Style-Dateien. Es muss vier Dinge gleichzeitig leisten: die Marke sichtbar machen, kurze Ladezeiten halten, nach Shopware-Updates wartbar bleiben und zu der Art passen, wie das Team im Backend arbeitet, etwa mit den Erlebniswelten für Inhaltsseiten. Themes für Shopware 6 entstehen hier seit dem Release 2019, und die Arbeitsweise ist genau auf diese vier Punkte ausgelegt. Dass Theme und Backend aus einer Hand kommen, spart dabei die Übergaben, an denen sonst Details verloren gehen.
Es gibt zwei Wege zum eigenen Auftritt, und beide funktionieren nach demselben Prinzip. Entweder wird das Shopware-Standard-Theme als Grundlage genommen, oder ein fertiges Theme aus dem Shopware Store gekauft und an die eigene Marke angepasst, was schneller und günstiger ist, wenn der Zuschnitt ohnehin passt. In beiden Fällen entsteht das eigene Theme als Erweiterung der Grundlage (Theme-Vererbung), nicht als Neuentwicklung daneben. Der Vorteil zeigt sich bei jedem Update: Führt Shopware neue CMS-Blöcke ein, überarbeitet den Checkout oder verbessert die Ladezeiten, kommen diese Änderungen automatisch mit. Überschrieben wird nur, was wirklich anders sein soll, und genau diese Stellen sind später auch die einzigen, die nach einem Versionssprung geprüft werden müssen.
Gearbeitet wird mit dem aktuellen Shopware-Stack: Twig 3 für Templates, SCSS für Styles, Webpack als Storefront-Build (die Administration setzt seit Shopware 6.7 auf Vite), JavaScript-Plugins auf Basis der Shopware-eigenen Plugin-Architektur. Als Orientierung für die Ladezeiten dienen die Web Vitals, also die Messwerte, die auch Google für die Bewertung heranzieht. Gemessen wird mit Lighthouse, üblich ist ein Vergleich vor und nach der Umstellung. Welche Werte am Ende herauskommen, hängt neben dem Theme auch am Hosting, an der Zahl der Erweiterungen und an den Inhalten. Vom Theme aus kommen die Voraussetzungen dafür: Bilder werden als WebP ausgeliefert und lazy geladen, kritisches CSS inline, JavaScript wird gesplittet, damit die Storefront beim ersten Render nichts unnötig blockiert.
Ein eigener Prüfpunkt bei jedem Theme ist die Barrierefreiheit. Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Online-Shops im Endkundengeschäft, mit Ausnahmen für Kleinstunternehmen. Das Shopware-Standard-Theme bringt dafür schon einiges mit, eigene Anpassungen hebeln es aber leicht wieder aus: Markenfarben mit zu wenig Kontrast auf hellem Grund, Bedienelemente, die sich nur mit der Maus erreichen lassen, Formularfelder ohne zugeordnete Beschriftung, Bilder ohne Alternativtext. Die Umsetzung orientiert sich an den WCAG-Kriterien in Stufe AA, vor dem Live-Gang stehen ein Tastatur-Durchlauf und eine Kontrastmessung. Was darüber hinaus zur Barrierefreiheit gehört, liegt auf der Inhaltsseite und damit beim Betreiber: Alternativtexte zu Produktbildern, verständliche Beschreibungen, Untertitel bei Videos. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt beim Auftraggeber.
Nicht zum Theme-Auftrag gehört das visuelle Konzept: Die Rolle hier ist Entwicklung, nicht Webdesign. Liegt ein Design vor, aus Figma, Sketch oder einem anderen Werkzeug, wird es umgesetzt; offene Punkte, die ein Entwurf naturgemäß lässt, etwa das Verhalten auf schmalen Bildschirmen oder Zustände wie „nicht auf Lager", werden vorher abgestimmt statt hinterher interpretiert. Gibt es noch kein Design, lassen sich Designer aus dem Netzwerk vermitteln, langjährige Partner, die Shopware-typische Bausteine wie Varianten-Auswahl, Warenkorb-Overlay, B2B-Login-Bereiche oder Filter kennen. Das spart die Abstimmungsschleifen, die sonst entstehen, wenn ein Design erst im Shop auf seine Machbarkeit trifft. Für kleinere Vorhaben kommt man inzwischen auch mit KI-Werkzeugen erstaunlich weit, gerade wenn es nur um Farben, Typografie und ein paar eigene Akzente auf Basis des Standard-Themes geht; auch das wird im Briefing offen besprochen.
Die Zusammenarbeit läuft standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig, direkt mit Shop-Betreibern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Code geht über Git, Zwischenstände stehen auf einer Staging-Umgebung zum Anschauen, und Design-Abnahmen laufen per Bildschirmübertragung oder als kurzes Video, damit sich Anmerkungen an konkreten Stellen festmachen lassen. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich, etwa zum Auftakt mit dem Marketing-Team.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Wann lohnt sich ein individuelles Theme?
Die Marke hat ein eigenes Erscheinungsbild
Es gibt Vorgaben für Typografie, Farben, Abstände und wiederkehrende Elemente, und der Shop soll sie genauso einhalten wie Website und Prospekte. Dafür braucht es ein Theme, das diese Vorgaben durchgängig abbildet, nicht nur an der Kopfzeile.
Ein fertiges Design liegt vor
Designer haben den Shop entworfen, gesucht wird die technisch saubere Umsetzung als Shopware-Theme: Verhalten auf allen Bildschirmgrößen, Zustände beim Überfahren und Anklicken und die Sonderfälle, die im Entwurf selten stehen, etwa leere Warenkörbe oder ausverkaufte Artikel.
Das bestehende Theme bremst den Shop
Der Shop lädt spürbar langsam, und die Messwerte liegen im roten Bereich (LCP über 4 s, CLS über 0,25). Häufig liegt es am Theme: zu viel JavaScript auf einmal, aufgeblähtes CSS oder Bilder in falscher Größe und falschem Format.
B2B-Shop mit eigenem Kundenbereich
Geschäftskunden brauchen oft einen eigenen Login-Bereich, Preise je Kundengruppe, eine andere Navigation und deutlich weniger Marketing-Elemente als ein Endkunden-Shop. Das sauber im Theme abzubilden ist stabiler, als den Standard an vielen Stellen zu überschreiben.
Barrierefreiheit nachrüsten
Der Shop läuft, erfüllt die Anforderungen an Barrierefreiheit aber nicht. Seit Juni 2025 ist das für Shops im Endkundengeschäft ein Thema, und die meisten Stellschrauben sitzen im Theme: Kontraste, Bedienung ohne Maus, sichtbare Fokus-Markierung, Beschriftung der Formularfelder. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme, was davon fehlt.
Mehrere Länder oder Sprachen
Werden mehrere Verkaufskanäle betrieben, die sich optisch unterscheiden sollen, etwa ein anderes Logo für die Schweiz oder andere Zahlungs-Symbole für Großbritannien, lässt sich das im Theme je Verkaufskanal steuern, statt für jedes Land ein eigenes Theme zu pflegen.
Wie das Shopware-Theme entwickelt wird
Ob ein Store-Theme angepasst oder ein eigenes aufgebaut wird, verschiebt vor allem die dritte Phase. Der genaue Zuschnitt ergibt sich nach Sichtung des Designs, abgerechnet wird nach Aufwand auf Basis eines Dienstvertrags.
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1. Design-Durchsicht und Konzept
Das Design wird durchgegangen und in wiederkehrende Bausteine zerlegt, offene Stellen werden geklärt. Ergebnis ist ein technisches Konzept, das festhält, was überschrieben wird und was Standard bleibt, dazu die Aufwandsschätzung.
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2. Grundgerüst des Themes
Anlage des Themes als Erweiterung, Einrichtung des Build-Prozesses und ein zentrales Variablen-System in SCSS für Farben, Typografie und Abstände. Damit ist später jede Farbanpassung eine Änderung an einer Stelle statt an dreißig.
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3. Aufbau der Bausteine
Kopf- und Fußbereich, Navigation, Kategorie- und Produktseiten, Warenkorb, Checkout und Kundenkonto, Baustein für Baustein nach Design. Zwischenstände stehen laufend auf der Staging-Umgebung.
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4. Ladezeiten
Bilder in passender Größe und passendem Format, kritisches CSS inline, JavaScript aufgeteilt statt am Stück. Gemessen wird mit Lighthouse im Vergleich zum Ausgangswert, auf Mobilgeräten und am Desktop.
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5. Prüfung und Übergabe
Durchgang in Chrome, Safari, Firefox und Edge sowie auf iOS und Android. Dazu die Barrierefreiheits-Prüfung mit Tastatur-Durchlauf und Kontrastmessung, eine Einweisung in die Theme-Einstellungen im Backend und die Doku.
Fragen zur Theme-Entwicklung
Was kostet ein individuelles Theme für Shopware 6?
Wird auch ein vorhandenes Figma- oder Sketch-Design umgesetzt?
Wird mein Shop mit dem neuen Theme schneller oder langsamer?
Bekomme ich auch Hilfe beim Design oder muss ich das selbst liefern?
Funktioniert das eigene Theme nach Shopware-Updates noch?
Was passiert, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?
Können wir Inhalte danach selbst pflegen?
Was passiert mit dem alten Theme?
Muss das Theme barrierefrei sein?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für Shopware Theme-Entwicklung gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der Shopware-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Neues Theme oder bestehendes überarbeiten?
Eine Design-Datei oder eine kurze Beschreibung der Vorstellungen genügt. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen, die Aufwandsschätzung folgt nach Sichtung des Designs.
Tagessätze 760-1.080 € netto · Antwort in 2-5 Werktagen · Direktkontakt