Eine Vermittlungsstelle statt Handarbeit
Wo mehrere Systeme Daten austauschen, übernimmt eine eigenständige Anwendung dazwischen: Zuordnung der Felder, Verarbeitung im Hintergrund und ein Protokoll, das zeigt, was wann übertragen wurde.
Die Mitte, die alles zusammenhält
In den meisten Unternehmen ist die Software über Jahre gewachsen: ein Shop, eine Warenwirtschaft, ein System für Produktdaten, eine Buchhaltung, dazu Marktplätze und Versanddienstleister. Jedes für sich funktioniert, dazwischen aber überträgt jemand Daten von Hand oder es laufen Skripte, die niemand mehr versteht. Genau dort setzt ein vermittelndes System an: eine eigenständige Anwendung, die den Austausch übernimmt und dafür eine feste Adresse hat.
Der Vorteil zeigt sich weniger am ersten Tag als beim dritten System. Verbindet man alles direkt miteinander, wächst die Zahl der Verbindungen schneller als die Zahl der Systeme, und jede davon will gepflegt werden. Mit einer Mitte spricht jedes System nur mit ihr. Wird später ein System ausgetauscht, ist eine Seite umzustellen statt alle. Und die Regeln, nach denen Daten umgerechnet werden, liegen an einer Stelle statt verstreut.
Denn genau das ist die eigentliche Arbeit: die Zuordnung der Felder und die Sonderfälle. Beide Seiten kennen Artikel, Kunden und Aufträge, aber selten in derselben Form. Hier stehen Bruttopreise, dort Nettopreise mit Preisgruppe. Hier gibt es Varianten, dort einzelne Artikelnummern. Hier ist die Adresse ein Feld, dort sind es fünf. Dazu die Fälle, die in keinem Konzept stehen: Ein Auftrag wird storniert, nachdem er übertragen wurde. Eine Lieferung geht in zwei Paketen raus. Ein Artikel bekommt nachträglich eine neue Nummer.
Technisch läuft der Austausch im Hintergrund und in Paketen, nicht während jemand auf eine Seite wartet. Das hat zwei Folgen, die im Betrieb zählen: Ein großer Abgleich bremst den Shop nicht aus, und ein Ausfall auf der Gegenseite führt nicht zu Datenverlust, sondern zu einem Auftrag, der später erneut versucht wird. Wichtig ist dabei die Regel, dass ein zweiter Versuch nichts doppelt anlegt; daran scheitern selbstgebaute Lösungen am häufigsten.
Zum Lieferumfang gehört deshalb immer eine Übersicht mit Protokoll: was läuft, was hängt, was lässt sich erneut anstoßen, und welcher Wert wurde wann übertragen. Im Alltag lautet die häufigste Frage nicht „funktioniert die Verbindung?", sondern „warum steht dort dieser Preis?", und diese Frage muss sich in Minuten beantworten lassen, nicht durch Suchen in drei Systemen. Wo eine einzelne, direkte Anbindung genügt, wird sie übrigens auch so gebaut; mehr dazu unter Shopware-API-Integration.
Die Zusammenarbeit läuft standardmäßig zu 100 % remote und damit ortsunabhängig, direkt mit Auftraggebern, als Verstärkung für Agenturen und über IT-Vermittler. Entwickelt und getestet wird gegen die Testumgebungen der beteiligten Systeme, Code geht über Git. Weil dabei in aller Regel echte Kunden- und Auftragsdaten fließen, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zum Auftrag. Gearbeitet wird aus dem eigenen Büro im kontorworx-Coworking-Space in Rheine, persönliche Termine vor Ort sind nach Absprache möglich, etwa zum Auftakt mit der IT-Abteilung.
Aktuelle Verfügbarkeit · Eingeschränkt
Freie Kapazität ab 01.09.2026
Antwort innerhalb von 2-5 Werktagen je nach Projektgröße.
Wann lohnt sich eine Vermittlungsstelle?
Mehrere Systeme, viel Handarbeit dazwischen
Shop, Warenwirtschaft, Buchhaltung und Versand laufen jeweils für sich, dazwischen exportiert und importiert jemand Dateien. Das kostet täglich Zeit und erzeugt Fehler, die niemand sofort sieht.
Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wuchern
Jedes System ist direkt mit jedem anderen verbunden. Mit vier Systemen sind das schnell sechs Verbindungen, die einzeln gepflegt werden müssen. Ein vermittelndes System in der Mitte reduziert das auf vier.
Ein System soll ausgetauscht werden
Steht ein Wechsel der Warenwirtschaft oder des Shops an, hängen ohne Vermittler alle direkten Verbindungen daran. Mit einem System dazwischen wird nur eine Seite umgestellt, der Rest bleibt.
Die Systeme sprechen unterschiedliche Sprachen
Hier Bruttopreise, dort Nettopreise; hier Varianten, dort einzelne Artikelnummern; hier ein Adressfeld, dort fünf. Solche Umrechnungen gehören an eine Stelle, nicht verstreut in jede einzelne Verbindung.
Datenmengen bremsen den laufenden Betrieb
Nächtliche Abgleiche laufen in den Vormittag hinein oder ein Import legt den Shop lahm. Verarbeitung im Hintergrund und in Paketen nimmt den Druck aus dem Tagesgeschäft.
Niemand weiß, was wann übertragen wurde
Ein Preis stimmt nicht, ein Auftrag fehlt, und die Suche beginnt in drei Systemen gleichzeitig. Ein gemeinsames Protokoll beantwortet solche Fragen in Minuten statt in Stunden.
Mehrere Verkaufskanäle sollen zusammenpassen
Neben dem eigenen Shop laufen Marktplätze oder Portale. Bestände und Preise müssen überall zusammenpassen, sonst wird verkauft, was nicht mehr da ist.
Eine gewachsene Lösung ist nicht mehr zu pflegen
Skripte auf einem Server, die niemand mehr versteht, oder ein Werkzeug, dessen Anbieter den Dienst eingestellt hat. Auch solche Aufbauten werden übernommen: erst analysieren, dann Stück für Stück ablösen.
Wie das System entsteht
Die Datenflüsse entstehen nacheinander, damit nach jedem Schritt ein Stück Handarbeit wegfällt. Wie viele es werden, ergibt sich aus der Aufnahme zu Beginn. Vertragsbasis ist ein Dienstvertrag mit Abrechnung nach Aufwand, vorab gibt es eine ehrliche Aufwandsschätzung.
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1. Systeme und Datenflüsse aufnehmen
Welche Systeme sind beteiligt, welche Daten wandern in welche Richtung, wer ist die führende Quelle je Feld. Dazu die Sichtung der Schnittstellen und ein Blick auf die Sonderfälle, die im Alltag auftreten. Ergebnis ist ein Konzept mit Aufwandsschätzung.
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2. Grundgerüst und Zugänge
Aufbau der eigenständigen Anwendung mit Verbindungen zu allen beteiligten Systemen, Verarbeitung im Hintergrund und einer Oberfläche, in der Zugangsdaten, Zeitpläne und Regeln gepflegt werden.
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3. Datenflüsse einzeln umsetzen
Jeder Fluss für sich, mit Zuordnung der Felder, Umrechnungen und Prüfungen. Nach jedem umgesetzten Fluss ist ein Stück Handarbeit weg, statt dass erst am Ende alles gleichzeitig kommt.
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4. Überwachung und Fehlerbehandlung
Eine Übersicht zeigt, was läuft, was hängt und was erneut angestoßen werden kann. Bei anhaltenden Fehlern geht eine Meldung heraus, dazu ein Protokoll, das im Zweifel zeigt, welcher Wert wann übertragen wurde.
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5. Umstellung und Übergabe
Wechsel auf die Live-Zugänge, begleiteter Start mit erhöhter Aufmerksamkeit, Dokumentation der Datenflüsse und Einweisung, wie sich das System im Alltag bedienen lässt.
Fragen zu Middleware-Systemen
Was ist ein vermittelndes System überhaupt?
Warum nicht direkt verbinden?
Was kostet ein solches System?
Wie wird mit Fehlern und Ausfällen umgegangen?
Wo läuft das System?
Wie lässt sich nachvollziehen, was übertragen wurde?
Wer betreut das System später?
Was passiert, wenn du ausfällst oder später nicht verfügbar bist?
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Tagessätze und Wartungspakete stehen offen.
Für Middleware: Systeme verbinden gilt derselbe Satz wie für jede andere Aufgabe: 760 bis 1.080 € pro Tag netto (95 bis 135 € pro Stunde), je nach Laufzeit und Dringlichkeit, Wartungspakete ab 349 € pro Monat. Alle Stufen im Detail auf der Laravel-Seite. Was eine konkrete Aufgabe kostet, ergibt sich aus der Aufwandsschätzung nach dem Erstgespräch.
Welche Systeme sollen zusammenarbeiten?
Eine kurze Aufzählung der beteiligten Systeme und der Daten dazwischen genügt. Antwort mit erster Einschätzung innerhalb von 2-5 Werktagen.
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